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From Dialoque to Data

RepGrid skaliert die Erkenntnistiefe persönlicher Interviews in digitale Research-Umgebungen. Dank integriertem KI-Interviewmodul mit Avatar-Guidance entsteht eine intelligente, standardisierte und hochgradig vergleichbare Datenerhebung – effizient, konsistent und zukunftsorientiert.

 

Die Anwendung von RepGrid ist methodisch anspruchsvoll – und gerade darin liegt seine Stärke. Wer mit RepGrid arbeitet, sollte sich nicht nur mit der Interviewtechnik, sondern auch mit der Analyse und Interpretation der Ergebnisse sorgfältig auseinandersetzen.

 

Wenn Sie RepGrid fundiert einsetzen möchten, empfehlen wir die vertiefende Lektüre ausgewählter Fachpublikationen unseres Inhabers Dr. Matthias Rosenberger, der sich seit über 25 Jahren intensiv mit den theoretischen, methodologischen und praktischen Aspekten der Repertory Grid Technik beschäftigt.

Dr. Matthias Rosenberger

Dr.-Matthias-Rosenberger-zum RepGrid

„Je komplexer und dynamischer ein System ist, desto bedeutsamer wird die kluge Vereinigung von Resonanz- und Differenzierungsfähigkeit, um sinnstiftende Bindungen mit Kunden, und Mitarbeitern aufzubauen. Nur so kann man sich von der Konkurrenz absetzen, den Abstand zu Anderen vergrößern und gleichzeitig erreichbar bleiben.“

Warum klassische Fragebögen am Menschen vorbeigehen

Das zentrale Problem herkömmlicher Befragungsverfahren – insbesondere standardisierter Fragebögen – liegt in ihrer theoretischen Voreingenommenheit: Sie spiegeln primär die Relevanzsysteme ihrer Entwickler wider, nicht aber die der Befragten selbst. Zwar beantworten Befragte die vorgegebenen Fragen, doch bleibt unklar, ob diese Inhalte für sie überhaupt bedeutsam sind. Was dabei verloren geht, ist der individuelle Bedeutungsrahmen – also genau das, was menschliches Denken, Entscheiden und Handeln prägt. repgrid kehrt dieses Prinzip um: Es beginnt bei den Menschen – und erschließt von dort aus, was wirklich zählt.

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Man develops his way of anticipating events by construing, by scratching out his channels of thought. Thus he builds his own maze. His runways are the constructs he forms, each a two-way street, each essentially a pair of alternatives between which he can choose.

George Alexander Kelly

Psychologie Persönlicher Konstrukte

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Menschen wissen, was sie wollen. RepGrid zeigt, warum – vom Einzelnen über Teams bis zu ganzen Märkten. Wer das Warum kennt, weiss, wo der Hebel liegt

Marc Hadorn, Gigetschi GmbH

Das repgrid hat seinen Ursprung in den theoretischen und methodischen Grundideen der "Psychologie der persönlichen Konstrukte" von George A. Kelly.
 
Die "Psychologie der persönlichen Konstrukte" betrachtet den Menschen als einen Forscher, der aus seiner Erfahrung heraus Hypothesen für zukünftige Situationen entwickelt, sie untersucht, bestätigt und gegebenenfalls anpasst.
 
Um einen ersten Messansatz für die subjektive Realität einer Person zu erhalten, entwickelte Kelly die Methode des Role Construct Repertory Grid in Übereinstimmung mit seinen theoretischen Grundannahmen.die grundlegende Methodik des repgrid lässt sich weder eindeutig als qualitative noch als quantitative Messmethode einordnen. Das repgrid ermöglicht es, die Vorteile qualitativer Interviews (inhaltliche Tiefe) mit den Vorteilen standardisierter Fragebögen (tatsächliche Klarheit) zu verbinden.

Die Art der Befragung erlaubt es den Befragten, ihre eigenen Beschreibungen wie in einem qualitativen Interview frei und nahezu uneingeschränkt zur Bewertung von Ereignissen oder Produkten (etc.) zu verwenden. Die Ergebnisse spiegeln somit weitgehend die Perspektive eines Individuums ohne äußeren Einfluß wider. Die Befragten erstellen so während der Befragung einen eigenen, sehr persönlichen Fragebogen.
 
Die relationale Zuordnung von Elementen der individuellen Erlebniswelt (Ereignisse oder Objekte) in einer Matrix, die sich aus der Verwendung frei gewählter Konstrukte (Beschreibungsdimension) ergibt, erlaubt aber dennoch eine interindividuelle Vergleichbarkeit durch spezielle mathematische und semantische Analysen.
 
Bei einer ausreichenden Anzahl von Elementen bei der Befragung verschiedener Befragter können einzelne Muster direkt und quantitativ zueinander in Beziehung gesetzt werden. 

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